Brandschutztipps

Brandschutztipps:

Allgemeines Verhalten im Brandfall

Die Erfahrung vieler Brandfälle zeigt, dass es immer wieder zu Fehlreaktionen und falschen Verhaltensweisen der betroffenen Menschen kommt. Es gilt daher zu lernen, richtig zu handeln, wenn es brennt. Besonders wichtig ist es, sich die Notrufnummer 122 der Feuerwehr einzuprägen. Im Brandfall bleibt nämlich keine Zeit mehr.

Verhalten im Brandfall in Beherbergungsbetrieben

Der Gast im Beherbergungsbetrieb ist mit den Örtlichkeiten zumeist nicht so vertraut wie in seinem privaten Umfeld, weshalb er sich schon bei der Ankunft über Fluchtwege, Brandmeldearten und Löschgeräte informieren sollte. Weiters sollte der Gast die zumeist in den Zimmern angeschlagenen bzw. bereitgehaltenen Verhaltensregeln für den Brandfall beachten.

Einsatz von Handfeuerlöschern

Wenngleich die Handhabung von Feuerlöschern denkbar einfach und in wenigen Minuten erlernbar ist, sollte man den Umgang mit derartigen Löschgeräten in Ruhe erproben und nicht auf den Ernstfall warten. Es wird empfohlen, die Bedienungsanleitung des Feuerlöschers durchzulesen und sich mit den wichtigsten Handgriffen vertraut zu machen.

 

Die Küche

Ein gefährlicher Ort

Der brandgefährlichste Ort in der Wohnung ist die Küche. Eine der häufigsten Brandursachen sind dabei sicherlich Öl- und Fettbrände. Bei derartigen Ereignissen ziehen sich immer wieder Personen starke Hautverbrennungen zu. Wird in der Küche auch gebügelt und gebastelt, erhöht sich das Brandrisiko.

Kachelofen

Die Gefahr im Verborgenen

Kachelöfen verleihen dem Wohnraum eine behagliche Atmosphäre und sind deshalb sehr beliebt. Gleichzeitig bergen sie eine Gefahr in sich, da es durch falsche Bedienung oder durch Verwendung ungeeigneter Brennstoffe zu Verpuffungen oder gar Explosionen kommen kann. Deshalb ist die richtige Vorgangsweise beim Heizen so wichtig.

Selbstentzündung von Wäsche

Fette und Öle sind Schuld

Brände, ausgelöst durch Wäsche, die sich selbst entzündet hat, kommen bei Beherbergungsbetrieben, Gaststätten sowie in Wasch- und Bügelanstalten immer wieder vor. Verantwortlich dafür sind Rückstände von Fetten und Ölen in den gewaschenen Textilien. Durch einfache Maßnahmen kann man allerdings dagegenwirken.

 

Wohnungsrauchmelder

Im privaten Wohnbereich tragen Rauchwarnmelder zur Erhöhung der Brandsicherheit bei. Seit Anfang 2008 sind diese Geräte bei Neubauten in Vorarlberg sogar verpflichtend vorgeschrieben. Beim Kauf ist jedenfalls darauf zu achten, dass die Melder der ÖNORM EN 14604 entsprechen, die europäisch festgelegte Anforderungen an diese Geräte enthält.

Tipps für sicheres Grillen

Beim allseits beliebten Grillen kommt es wiederholt zu Brandereignissen. Dabei erleiden Personen teilweise schwere Hautverbrennungen. So verwenden Hobbygriller häufig Spiritus oder gar Benzin zum Anheizen der Grillkohle. Durch Beachtung einfacher Sicherheitshinweise vermeidet man, dass beim Grillvergnügen keine feurige Überraschung zustande kommt.

 

Tipps zur Brandverhütung

Pro Jahr sind die Vorarlberger Feuerwehren durchschnittlich bei 169 Bränden in Wohngebäuden im Einsatz. Offenes Licht und Feuer, Wärmegeräte und elektrische Energie zählen hier zu den häufigsten Brandursachen. Mit der Befolgung einiger grundlegender Tipps zur Brandverhütung lässt sich die Brandgefahr im privaten Haushalten erheblich reduzieren.